Functional Movement Screen – Schwächen rechtzeitig erkennen

Konditionelle Fähigkeiten wie Koordination, Beweglichkeit, Kraft und Stabilität sollten im Optimalfall gleichermaßen ausgebildet sein, um funktionelle Bewegungen im Alltag, beim Sport oder während Freizeitaktivitäten verletzungsfrei durchführen zu können. Ziel des Functional Movement Screen (FMS) ist es, Verletzungen vorzubeugen und Sportler leistungsfähiger zu machen.

Der FMS ist ein Einteilungssystem um die Bewegungsqualität der alltäglichen, wie auch der sportartspezifischen Bewegungen von gesunden Menschen einteilen zu können und eventuelle funktionale Einschränkungen oder Assymetrien zu erkennen. Sind solche vorhanden, sinkt die Leistungsfähigkeit und gleichzeitig steigt das Risiko für muskulo-skeletale Probleme und Verletzungen.

Der FMS kann in der Rehabilitation, zur Verletzungsprophylaxe und zur Leistungsoptimierung verwendet werden. Dabei kann auch die Notwendigkeit für eine ärztliche oder physoitherapeutische Behandlung indiziert werden.

 

Weshalb ist dieser Test auch für Sie geeignet?

In unsere Bewegungsabläufe schleichen sich mit der Zeit eigene „Moden“ ein. Dies bemerken wir erst, wenn sich die daraus resultierenden Folgen zeigen, beispielsweise wenn wir uns nicht mehr bücken können ohne uns abzustützen. Mit den Ergebnissen aus dem FMS bekommen wir rechtzeitig eine individuelle Standortbestimmung und können präventiv mit gezielten Trainingsreizen an den beeinträchtigten Alltagsmustern arbeiten.

 

Inhalt des FMS:

Der FMS besteht aus zehn Übungen, von welchen sieben mit 0-3 Punkten und drei mit Schmerzstatus negativ oder positiv bewertet werden. Durch die Erkentnisse aus den einzelnen Übungen können notwendige Korrekturübungen empfohlen werden, um den Problemen entgegenzuwirken. Anhand des erreichten Gesamtergebnises kann eine Aussage über persönliche Verletzungsrisiken getroffen werden.